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        Wed Jul 01 01:07:52 UTC 2026
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    <lang>
        DE
    </lang>
    <fi>
        <title>Magnesium-Diasporal® 300</title>
        <owner>
             k.A. 
        </owner>
        <swissmedicno5>
             50084 
        </swissmedicno5>
        <div style="text-align: right">
            Doetsch Grether AG
        </div>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Zusammensetzung 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Wirkstoff: Magnesium ut citras anhydricus.</p>
            <p style="font-style: italic">Hilfsstoff: Saccharum; Aromatica, Excipiens ad granulatum.</p>
            <p style="font-style: italic">Hinweis für Diabetiker: Dieses Arzneimittel enthält 2,4 g verwertbare Kohlenhydrate.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit 
            </paragraphtitle>
            <p>Granulat zum Auflösen und Trinken.</p>
            <p>1 Sachet enthält:</p>
            <p style="font-style: italic">Wirkstoff: Mg²+ 301 mg = 12.4 mmol = 24.8 mval ut Magnesii citras anhydricus 1863 mg.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten 
            </paragraphtitle>
            <p>Prophylaxe und Therapie tachykarder Herzrhythmusstörungen, Begleitmedikation bei koronarer Herzkrankheit.</p>
            <p>Neuromuskuläre Übererregbarkeit, tetanisches Syndrom, muskuläre Krampfzustände, Wadenkrämpfe.</p>
            <p>Myositis ossificans; Rezidivprophylaxe der Calcium-Oxalat-Urolithiasis.</p>
            <p>Präeklampsie, Eklampsie.</p>
            <p>Magnesiummangelzustände; zur Deckung eines erhöhten Bedarfs bei Hochleistungssport, in der Schwangerschaft und Stillzeit.</p>
            <p>Therapiebedingter Magnesiummehrbedarf: Bei Diuretika-, Aminoglycosid-, Cyclosporin A-, Amphotericin B-Therapie und Digitalisüberempfindlichkeit.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Dosierung/Anwendung 
            </paragraphtitle>
            <p>Magnesium-Diasporal 300 in Wasser, Tee oder Fruchtsaft gelöst trinken.</p>
            <p>Es wird folgende Dosierung pro Tag empfohlen:</p>
            <p>Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren 1× täglich 1 Sachet.</p>
            <p>Die Standarddosis kann im Bedarfsfall (z.B. bei schweren Mangelerscheinungen oder therapieresistenten Herzrhythmusstörungen) verdoppelt werden.</p>
            <p>Die Dauer der Anwendung sollte mindestens 6 Wochen betragen.</p>
            <p>Für Kinder von 2 bis 12 Jahre stehen Magnesium-Diasporal 100 Lutschtabletten zur Verfügung.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Kontraindikationen 
            </paragraphtitle>
            <p>Akute oder chronische Niereninsuffizienz, Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese, Exsikkose.</p>
            <p>Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen 
            </paragraphtitle>
            <p>Bei bradykarden Störungen der Erregungsleitung im Herzen sollte eine hochdosierte, nicht kontrollierte Daueranwendung vermieden werden.</p>
            <p>Vorsicht bei eingeschränkter Nierenfunktion (Serum-Magnesiumspiegel überwachen).</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Interaktionen 
            </paragraphtitle>
            <p>Magnesiumpräparate sollen nicht zum gleichen Zeitpunkt mit Tetracyclinen oder Fluoriden eingenommen werden, da sie sich gegenseitig in der Resorption behindern. Eine zeitlich versetzte Applikation von 3–4 Stunden ist möglich.</p>
            <p>Eine Beeinträchtigung der Eisenaufnahme ist bei Magnesiumcitrat nicht zu erwarten.</p>
            <p>Bei gleichzeitiger Gabe von Magnesium und Cholecalciferol kann eine Tendenz zur Hypercalcämie bestehen.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Schwangerschaft/Stillzeit 
            </paragraphtitle>
            <p>Magnesium-Diasporal 300 kann während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.</p>
            <p>Kontrollierte Studien bei Frauen haben keine foetalen Risiken im Verlauf des ersten Trimesters ergeben; es gibt keine Anzeichen, welche auf ein Risiko im Verlaufe der weiteren Trimester hinweisen, und die Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen 
            </paragraphtitle>
            <p>Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Unerwünschte Wirkungen 
            </paragraphtitle>
            <p>Die unerwünschten Wirkungen werden nachfolgend nach Organklasse und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis &lt;1/10), gelegentlich, (≥1/1'000 bis &lt;1/100), selten (≥1/10'000 bis &lt;1/1‘000), sehr selten (&lt;1/10'000).</p>
            <p style="font-style: italic">Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts</p>
            <p>Gelegentlich kann es bei der Einnahme von Magnesium-Diasporal 300 zu weichem Stuhl kommen. Diese unerwünschte Begleiterscheinung verschwindet normalerweise nach wenigen Tagen ohne Absetzen des Präparates; andernfalls ist die Dosis entsprechend zu reduzieren bzw. das Präparat abzusetzen.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Überdosierung 
            </paragraphtitle>
            <p>Bei intakter Nierenfunktion sind orale Magnesium-Intoxikationen unwahrscheinlich.</p>
            <p>Als Antidot kann Calcium i.v. gegeben werden.</p>
            <p>Nur bei schwerer Niereninsuffizienz mit Anurie kann es sowohl bei der oralen als auch parenteralen Therapie zur Kumulation von Magnesium und zu Intoxikationserscheinungen kommen.</p>
            <p>Pharmakologische und toxikologische Effekte erhöhter Magnesium-Plasmaspiegel:</p>
            <table>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">Mg-Plasma-Konzentration</i><i class="s10"><br /></i><i class="s10">(mmol/l)</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">Symptome und unerwünschte Wirkungen</i></p></td>
                </tr>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">&gt;1,5</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">Blutdruckabfall, Brechreiz, Erbrechen</i></p></td>
                </tr>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">&gt;2,5</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">ZNS Depression</i></p></td>
                </tr>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">&gt;3,5</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">Hyporeflexie, EKG-Veränderungen</i></p></td>
                </tr>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">&gt;5,0</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">Beginnende Atemdepression</i></p></td>
                </tr>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">&gt;5,5</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">Koma</i></p></td>
                </tr>
                <tr>
                    <td><p><i class="s10">&gt;7,0</i></p></td>
                    <td><p><i class="s10">Herzstillstand, Atemlähmung</i></p></td>
                </tr>
            </table> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Eigenschaften/Wirkungen 
            </paragraphtitle>
            <p>ATC-Code: A12CC04</p>
            <p>Magnesium kann Vasospasmen und calciumvermittelte Arrhythmien unterdrücken und bewirkt eine Vasodilatation peripherer Arterien. Magnesium ist ein natürlicher Calciumantagonist.</p>
            <p>Magnesium ist ein Coenzym für alle Enzyme, die an Phosphat-Transfer-Reaktionen zur Bildung von ATP und anderen Nukleotid-Triphosphaten beteiligt sind.</p>
            <p>Magnesium wirkt direkt hemmend auf den Skelettmuskel. Der Effekt wird auf eine verminderte Acetylcholinfreisetzung an der neuro-muskulären Endplatte zurückgeführt. Calcium wirkt hier antagonistisch.</p>
            <p>Magnesium ist ein lebensnotwendiges Element, und der Erwachsene braucht täglich 300–400 mg Mg²+. Ein Mehrbedarf besteht z.B. bei erhöhter Elimination (Diuretika, Alkoholabusus) und vermehrtem Bedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Hochleistungssport). Der normale Tagesbedarf kann sich verdoppeln. Magnesium-Diasporal 300 eignet sich vorzüglich zur Therapie bei Mangel- und Mehrbedarfssituationen.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Pharmakokinetik 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Absorption</p>
            <p>Im sauren Magensaftmilieu findet eine vollständige Dissoziation von oral zugeführtem Magnesiumcitrat statt. Die Resorption erfolgt überwiegend über den Dünndarm, wobei die Resorptionsquote bei ca. 30–60% der oral zugeführten Menge liegt (Halbwertszeit 3–4 Stunden). Eine hohe alimentäre Fettzufuhr behindert die Magnesiumresorption durch Bildung unlöslicher Salze mit Fettsäuren.</p>
            <p style="font-style: italic">Distribution</p>
            <p>Der menschliche Körper enthält durchschnittlich 24 g Magnesium, 50% des Bestandes befinden sich im Knochen, das übrige Magnesium liegt zu 95% intrazellulär vor. Der Serum-Normalwert liegt bei 0,75–1,1 mmol/l. 55% des Magnesiums liegen hier in freier Form vor, der Rest ist zu 32% an Albumin, zu 4% an Citrat, zu 3% an Phosphat und zu 6% an andere Liganden gebunden.</p>
            <p style="font-style: italic">Elimination</p>
            <p>Die Ausscheidung des resorbierten Magnesiums erfolgt hauptsächlich durch glomeruläre Filtration über die Niere. Bei Magnesiummangel können nahezu 100% des Magnesiums in der Niere (überwiegend in der Henle-Schleife) rückresorbiert werden.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Präklinische Daten 
            </paragraphtitle>
            <p>Magnesiumsalze weisen generell kein spezifisch toxisches, kein teratogenes, kein embryotoxisches und kein mutagenes Potential auf.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Sonstige Hinweise 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Haltbarkeit</p>
            <p>Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.</p>
            <p style="font-style: italic">Besonderer Lagerungshinweis:</p>
            <p>Magnesium-Diasporal 300 nicht über 30 °C und für Kinder unerreichbar lagern.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Zulassungsnummer 
            </paragraphtitle>
            <p>50084 (Swissmedic).</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Packungen 
            </paragraphtitle>
            <p>MAGNESIUM diasporal 300 mg btl 20 stk, EFP 8.46, PP 25.60 [B, SL]</p>
            <p>
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            <p>MAGNESIUM diasporal 300 mg btl 50 stk, EFP 20.18, PP 38.35 [B, SL]</p>
            <p>
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            <p>MAGNESIUM-DIASPORAL 300, granulat, ev.nn.i.H. [B]</p>
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            <p>MAGNESIUM-DIASPORAL 300, granulat, ev.nn.i.H. [B]</p>
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                 Zulassungsinhaberin 
            </paragraphtitle>
            <p>Doetsch Grether AG, 4051 Basel.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Herstellerin 
            </paragraphtitle>
            <p>Protina GmbH, D-85737 Ismaning.</p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
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                 Stand der Information 
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            <p>August 2017.</p> 
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