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        Sun Aug 09 04:37:20 UTC 2026
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    <lang>
        DE
    </lang>
    <fi>
        <title>Natrium Bicarbonicum Sintetica 8,4%</title>
        <owner>
             k.A. 
        </owner>
        <swissmedicno5>
             56538 
        </swissmedicno5>
        <div style="text-align: right">
            Sintetica SA
        </div>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Zusammensetzung 
            </paragraphtitle>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Wirkstoffe: Natrii hydrogencarbonas</p>
            <p style="font-style: italic">Hilfsstoffe: Aqua ad iniectabilia ad solutionem</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit 
            </paragraphtitle>
            <p>Injektionslösung.</p>
            <p>Natriumbicarbonat 84 mg/ml = 1 mmol/ml entsprechend Bicarbonat 1 mmol/ml (= 61 mg) und Natrium 1 mmol/ml (= 23 mg/ml)</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten 
            </paragraphtitle>
            <p>Azidotische Zustände als Komplikationen von Kreislaufversagen, metabolische Azidosen, Barbituratintoxikation.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Dosierung/Anwendung 
            </paragraphtitle>
            <p>Langsam und intravenös in grössere Gefässe verabreichen oder in einer passenden Trägerlösung verdünnt zur Infusion verabreichen.</p>
            <p>Die Dosierung ist vom Arzt in Abhängigkeit vom Ausmass der Störung des Säure-Basen-Haushalts festzulegen. Die folgenden Werte gelten nur als generelle Hinweise.</p>
            <p>Die Dosierung kann mit der folgenden, als Orientierungshilfe dienenden Formel berechnet werden:</p>
            <p>Basendefizit × 0,3 × kg (KG) = erforderliche mmol Bicarbonat.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Notfallmässige Korrektur der Azidose</p>
            <p>Korrektur etwa mit der Hälfte der errechneten Menge beginnen. Danach erneute Kontrolle, dann gegebenenfalls weitere Korrektur.</p>
            <p>Grössere Mengen – in der Annahme einer intra- und extrazellulären Verteilung – können zu einer Überkompensation führen. Im Allgemeinen verabreicht man nicht mehr als 100 bis 200 mmol Natrium-Bicarbonat während den ersten 24 Stunden.</p>
            <p>Maximale Infusions-Geschwindigkeit für die 8,4%ige Natrium-Bicarbonatlösung: ca. 1,5 mmol/kg KG pro Stunde.</p>
            <p>Eine Blindpufferung ist nur zur Reanimation zulässig. Die Anfangsdosis beträgt etwa 1 mmol/kg (KG) bis zu maximal 100 mmol Natrium-Bicarbonat. Bei fortbestehendem Kreislaufstillstand werden alle 10 Minuten weitere 0,5 mmol/kg (KG) appliziert. Die Behandlung sollte sobald als möglich unter Kontrolle des Säure-Basen-Status weitergeführt werden.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Weniger dringende Korrektur der Azidose</p>
            <p>2,5 mmol/kg jede 2 bis 4 Stunden durch Infusion verabreichen.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Kinder</p>
            <p>Die Lösung muss mindestens 2-fach verdünnt werden.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Kontraindikationen 
            </paragraphtitle>
            <p>Metabolische und respiratorische Alkalose, respiratorische Azidose, massive Chloridverluste aus dem Magen-Darm-Trakt oder nach Behandlung mit gewissen Diuretika, kardiale Dekompensation, Hypernatriämie.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen 
            </paragraphtitle>
            <p>Der Säure-Basen-Haushalt und die Flüssigkeits- und Elektrolytbilanz müssen genau überwacht werden.</p>
            <p>Vorsicht bei Hypoventilation (d. h. bei erhöhtem pCO2).</p>
            <p>Ein erhöhter pH führt zu einer Verminderung der extrazellulären Kalium-Konzentration und zu einer Verminderung der Kalzämie.</p>
            <p>Bei Hypokaliämie ist vor einer alkalisierenden Therapie das Kaliumdefizit auszugleichen.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Interaktionen 
            </paragraphtitle>
            <p>Interaktionen mit Kortikosteroiden oder Corticotropin: erhöhtes Risiko einer Natriumretention mit kardialer Dekompensation, Hypervolämie, Ödem und/oder Hypernatriämie.</p>
            <p>Die Alkalisierung des Harns kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder vermindern.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Schwangerschaft, Stillzeit 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Schwangerschaft</p>
            <p>Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren.</p>
            <p>Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und /oder die postnatale Entwicklung vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.</p>
            <p>Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen 
            </paragraphtitle>
            <p>Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Unerwünschte Wirkungen 
            </paragraphtitle>
            <p>Metabolische Alkalose und deren Konsequenzen (siehe auch «Überdosierung»).</p>
            <p>Eine ungeeignete Darreichung der hypertonischen Lösung kann zu einer Venenentzündung führen.</p>
            <p>Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Überdosierung 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Anzeichen und Symptome</p>
            <p>Eine Überdosierung kann zu metabolischer Alkalose, Hypernatriämie, Hypervolämie, Ödemen, kardialer Dekompensation, Hypokalziämie und Hypokaliämie führen.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Behandlung</p>
            <p>Hypernatriämie, Hypervolämie: passende Diuretika (z. B. Furosemid).</p>
            <p>Alkalose: ansäuernde Infusionslösung.</p>
            <p>Hypokaliämie: kaliumhaltige Lösung parenteral.</p>
            <p>Hypokalzämie mit Tetanie: Calciumgluconat i.v.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Eigenschaften/Wirkungen 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">ATC-Code</p>
            <p>B05XA02</p>
            <p>Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik</p>
            <p>Natriumbicarbonat-Lösungen wirken alkalisierend und führen dem Körper HCO3 zu. Sie regulieren damit das Säure-Basen-Gleichgewicht im Plasma im Rahmen der Behandlung einer Azidose.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Klinische Wirksamkeit</p>
            <p>Es liegen keine Daten vor.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Pharmakokinetik 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Absorption</p>
            <p>Es liegen keine Daten vor.</p>
            <p style="font-style: italic">Distribution</p>
            <p>Es liegen keine Daten vor.</p>
            <p style="font-style: italic">Metabolismus</p>
            <p>Es liegen keine Daten vor.</p>
            <p style="font-style: italic">Elimination</p>
            <p>Es liegen keine Daten vor.</p>
            <p style="font-style: italic">Kinetik spezieller Patientengruppen</p>
            <p>Es liegen keine Daten vor.</p>
            <p>Das Bicarbonat/Kohlensäure-System bildet den Hauptpuffer des Körpers. Die Bicarbonat-Konzentration des Plasmas wird von der Lunge (durch die Ausatmung von CO2) und von den Nieren kontrolliert. Die normale Bicarbonat-Konzentration im Plasma beträgt 24–31 mmol/l.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Präklinische Daten 
            </paragraphtitle>
            <p>Es sind keine für die Verwendung des Präparates relevanten präklinischen Daten vorhanden.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Sonstige Hinweise 
            </paragraphtitle>
            <p style="font-style: italic">Inkompatibilitäten</p>
            <p>Natrium Bicarbonicum Sintetica 8.4% ist inkompatibel mit Lösungen von Erdalkalimetallen (Calcium-, Magnesiumverbindungen) sowie mit phosphathaltigen Lösungen.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Haltbarkeit</p>
            <p>Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Haltbarkeit nach Anbruch</p>
            <p>Nach dem Anbruch unverzüglich verwenden. Lösungsreste verwerfen.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Besondere Lagerungshinweise</p>
            <p>In der Originalverpackung, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur (15–25°C) aufbewahren.</p>
            <p>Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.</p>
            <p></p>
            <p style="font-style: italic">Hinweise für die Handhabung</p>
            <p>Nur klare Lösungen verwenden.</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Zulassungsnummer 
            </paragraphtitle>
            <p>56538 (Swissmedic)</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Packungen 
            </paragraphtitle>
            <p>NATRIUM bicarb sintetica inj lös 8.4% 10 amp 2 ml [B]</p>
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                 Zulassungsinhaberin 
            </paragraphtitle>
            <p>Sintetica SA, CH-6850 Mendrisio</p>
            <p></p> 
        </paragraph>
        <paragraph>
            <paragraphtitle>
                 Stand der Information 
            </paragraphtitle>
            <p>Juli 2008</p>
            <p></p> 
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    </fi>
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